Beim zweiten Antrag ging es um Informationen. Die FREIE MITTE hatte schon öfter gefordert: Die WSE-Sitzungen sollen im System der Gemeinde eingetragen werden. Außerdem soll der Bürgermeister die Gemeindevertreter über seine eigenen Anträge informieren. Das war diesmal nicht passiert. Das soll sich nicht wiederholen.

Kai Epperlein von der Fraktion Die Parteilosen machte einen Vorschlag. Er sagte: Es reicht, wenn die Verwaltung die Einladungen zu den WSE-Sitzungen sofort an die Gemeindevertreter weiterleitet. Der Bürgermeister war einverstanden. Der andere Weg wäre viel Arbeit gewesen. Deshalb hat die FREIE MITTE diesen Teil des Antrags zurückgezogen.
Ein anderer Teil des Antrags wurde aber beschlossen. Die meisten Gemeindevertreter haben zugestimmt: Der Bürgermeister muss alle Gemeindevertreter sofort informieren, wenn er bei der WSE-Versammlung einen Antrag stellen will.
Die Grundidee bleibt: Der Bürgermeister soll die Gemeindevertretung immer rechtzeitig informieren. Und zwar bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden. Nicht danach.
Warum das wichtig ist
Für die Bürger geht es um etwas ganz Konkretes: den Wasserpreis auf der nächsten Jahresabrechnung. Das ist kein Thema nur für die Verwaltung. Das betrifft jeden Haushalt.
Deshalb ist es richtig, dass die Gemeindevertretung hier Druck macht. Neuenhagen soll durch die Änderung keine Nachteile haben.
Die Beschlüsse erhöhen den Druck auf den WSE. Und auf den Bürgermeister. Er muss jetzt zeigen, dass er handelt.
Wir beobachten die Entwicklung weiter. Wir berichten, was am 24. Juni bei der Verbandsversammlung passiert.
Eine faire Lösung muss für alle Gemeinden gut sein. Dafür braucht es Offenheit, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbares Handeln. Daran werden wir alle gemessen.











03342-3476228

