Mehr Platz zum Parken, mehr Sicherheit auf der Fahrbahn: Unser Antrag für die Rudolf-Breitscheid-Allee

Wer die Rudolf-Breitscheid-Allee regelmäßig lang fährt, kennt die Situation: Viel Verkehr, dazu zahlreiche Parkplätze direkt am Fahrbahnrand. Mehrere dieser Parkstände sind teilweise nur etwa 1,88 Meter breit. Für viele heutige Fahrzeuge reicht das nicht mehr aus. Autos sind breiter geworden, dazu kommen die Außenspiegel. Die Folge: PKW, Anhänger stehen über der Markierung und ragen in die Fahrbahn.

Rudolf Breitscheid Allee

Betroffen sind nicht nur die Parkenden. Wer durchfährt, muss abbremsen oder ausweichen, vor allem wenn Gegenverkehr kommt, und das geht nicht immer gut. Auch parkende Autos werden immer wieder beschädigt. Anwohner und Verkehrsteilnehmer haben sich deshalb schon beschwert, Einzelfälle sind das nicht.

Deshalb hat die Fraktion Freie Mitte den Antrag „Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Rudolf-Breitscheid-Allee“ (AN 015/2026) eingebracht. Der Bürgermeister soll prüfen und geeignete Maßnahmen einleiten, damit die Parkstände auf eine regelkonforme Breite von mindestens 2,00 Metern kommen. Uns geht es dabei nicht um mehr Komfort für Autofahrer, sondern um die Sicherheit aller, die dort unterwegs sind. Parkende und fahrende Fahrzeuge dürfen sich nicht gegenseitig behindern oder gefährden.


Warum es nur gemeinsam mit dem Landkreis geht

Weil die Rudolf-Breitscheid-Allee eine Kreisstraße ist, geht das nur gemeinsam. Für die Fahrbahn ist der Landkreis Märkisch-Oderland zuständig, für Gehwege, Parkflächen, Grünstreifen und Straßenbeleuchtung die Gemeinde. Unser Antrag sieht deshalb ausdrücklich die Abstimmung mit dem Landkreis vor.

Wir wollen bewusst keine fertige Lösung vorgeben, sondern mehrere Möglichkeiten prüfen lassen: breitere Parkstände, wo nötig auch den Wegfall einzelner Stellplätze zugunsten einer sicheren Verkehrsführung, eine angepasste Markierung und Aufteilung der Parkflächen und, sofern technisch und wirtschaftlich machbar, bauliche Änderungen im Straßenraum. Welche Kosten entstehen, soll die Verwaltung ermitteln. Unsere Überzeugung: Mit überschaubarem Aufwand lässt sich hier viel für die Verkehrssicherheit tun und die Zahl vermeidbarer Sachschäden senken.

Jetzt wird der Antrag beraten, und zwar öffentlich. Am 2. November beginnt der Ortsentwicklungs-, Wirtschafts- und Infrastrukturausschuss, am 9. November folgt der, Bau-, Umwelt- und Klimaschutzausschuss und am 10. November der Finanz-, Verwaltungs-, Ordnungs- und Vergabeausschuss. Die Entscheidung fällt dann am 30. November in der Gemeindevertretung im Bürgerhaus. Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kann bei allen Terminen zuhören.

Sind Sie in der Rudolf-Breitscheid-Allee selbst schon in eine brenzlige Situationen geraten oder haben dort einen Schaden an ihrem Fahrzeug gehabt?
Dann schreiben Sie uns. Uns interessiert, wie Sie das erleben.

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